Pith macht aus der Rechtsprechung, Regulierung und Branchenlektüre, die du ohnehin liest, eine Wissensschicht pro Mandat — automatisch aufs richtige Mandat getaggt, jede Aussage mit Quelle verlinkt, vor jedem Meeting briefbar.
Eine Anwältin liest ununterbrochen über viele Mandate hinweg — Urteile, neue Regulierung, Gesetzesänderungen, und darunter bewegt sich die Branche des Mandanten. Das Deliverable ist die Beratung; das Lesen ist das Fundament, und es lebt in Tabs, PDFs und Ordnern, die niemand durchsuchen kann, wenn der Call morgen ist. Unter strenger Verschwiegenheit und Mandatsgeheimnis lässt sich diese Lektüre nicht einfach in ein öffentliches Tool kippen. Pith macht die Wissensschicht pro Mandat erstklassig: du speicherst beim Lesen, Pith taggt jeden Save aufs richtige Mandat (automatisch), pflegt ein zitiertes Wiki pro Mandat (automatisch) und stellt vor jedem Meeting ein Briefing zusammen (auf Knopfdruck). Jede Wiki-Aussage verlinkt zurück auf die Quelle, aus der sie stammt, sodass du mit Provenance prüfen und zitieren kannst — und deine Daten bleiben in Frankfurt, Deutschland, nie zum Training von Modellen genutzt.
Was sich für dich ändert
Szenario 1
Geh in den Mandanten-Call über sechs Mandate vorbereitet
Du vertrittst einen Mandanten in sechs Mandaten — eine Compliance-Prüfung, ein Vertragsstreit, zwei aufsichtsrechtliche Eingaben, ein M&A-Workstream, eine arbeitsrechtliche Frage. Am Morgen des Calls generierst du ein Briefing pro Mandat aus den gespeicherten Urteilen und regulatorischen Updates der Woche. Text plus Audio für den Weg. Du kommst auf jedem Mandat aktuell an, ohne den Ordner neu zu lesen, und jeder Punkt im Briefing verlinkt zurück zur Quelle.
Szenario 2
Verfolge eine Regulierung vom Entwurf bis zum Inkrafttreten
Eine neue Richtlinie betrifft drei Mandanten. Während du den Entwurf, die Ausschuss-Änderungen, die nationale Umsetzung und die ersten Kommentare liest, speicherst du jedes Stück auf die relevanten Mandate. Die Wiki-Seite zu dieser Regulierung baut sich selbst — nach Konzept organisiert, jede Aussage zitiert — sodass du, wenn ein Mandant fragt „wo steht das gerade“, aus einer belegten Seite antwortest, statt sechs Monate Lektüre aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren.
Szenario 3
Übergib ein Mandat mit intakter Lektüre
Wenn ein Mandat an eine Kollegin geht oder ein neuer Associate dazukommt, wandert das Mandats-Wiki mit — jedes Urteil, jede regulatorische Notiz, jeder relevante Branchenartikel, organisiert und zitiert. Sie lesen das Wiki, nicht achtzehn Monate E-Mails. Das Onboarding aufs Mandat schrumpft von einer Woche Aufholen auf einen Nachmittag, und nichts Tragendes lebt nur im Kopf einer einzelnen Person.
Notiz des Gründers
Ich bin Tech-Berater, kein Anwalt, und ich habe Pith gebaut, weil ich nichts wiederfand, das ich gelesen hatte, wenn das Meeting morgen war. In Gesprächen mit Leuten in Kanzleien war das Problem dasselbe, nur schärfer: mehr Lektüre, über mehr Mandate, unter einer Verschwiegenheit, die die naheliegenden öffentlichen Tools ausschließt. Pith behält diese Lektüre als zitiertes Gedächtnis pro Mandat, das in Frankfurt bleibt — es organisiert, was du liest, es gibt keine Rechtsberatung.
FAQ
Wie geht Pith mit Verschwiegenheit und Mandatsgeheimnis um?
Bookmarks und Wiki-Seiten sind auf den Workspace begrenzt (deine Kanzlei) und mandats-getaggt, auf Datenbank-Ebene isoliert. Daten liegen in Frankfurt, Deutschland, und wir trainieren keine Modelle mit deinen Inhalten. Pith ist ein Lese-Gedächtnis-Tool, kein Kanzlei-Management-System — wende die Richtlinie deiner Kanzlei darauf an, was angemessen zu speichern ist, und behandle es als privat zu deinem Workspace.
Wie unterscheidet sich das von Notion oder Confluence?
Notion und Confluence verlangen, dass jemand den Space schreibt und pflegt — eine Kuratierungs-Steuer, die untergeht, sobald das Mandat heiß läuft. Piths Wiki pro Mandat baut sich aus dem, was du liest, hält jede Aussage zitiert und bleibt automatisch aktuell. Es ist die Lese-Gedächtnis-Schicht unter der Arbeit, keine weitere Seite, die jemand aktuell halten muss.
Wo werden unsere Daten gespeichert?
Frankfurt, Deutschland — EU-only-Residency, Isolation pro Workspace, DSGVO-konform, mit vollem Export jederzeit als Markdown oder JSON. Wir nutzen deine Inhalte nicht zum Training von Modellen. Für juristische Arbeit, bei der Datenresidenz und Verschwiegenheit nicht verhandelbar sind, verlässt die Lektüre nie die EU.
Gibt Pith Rechtsberatung?
Nein. Pith organisiert und fasst zusammen, was du liest, und verlinkt jede Aussage zurück auf ihre Quelle, damit du sie prüfen kannst. Es gibt keine Rechtsberatung, erstellt keine Gutachten und ersetzt keine berufliche Einschätzung — die Bewertung bleibt deine; Pith macht deine eigene Lektüre auffindbar und briefbar.
Funktioniert es für eine Einzelanwältin ebenso wie für eine Kanzlei?
Beides. Eine Einzelanwältin fährt einen persönlichen Workspace mit einem Tag pro Mandat. Eine Kanzlei teilt einen Workspace mit Wissen pro Mandat und signierte-URL-Shares für die Übergabe, sodass das zitierte Wiki eines Mandats sauber zwischen Kolleginnen wandert.
Verwandt
Zuletzt geprüft: 6. Juni 2026