Ein Digital Garden ist eine öffentliche, wachsende Sammlung verlinkter Notizen — veröffentlicht im Denken, nicht als fertiges Werk.
Warum es zählt
Geprägt von Mike Caulfield um 2015 und populär gemacht von Autoren wie Maggie Appleton und Andy Matuschak ist der Digital Garden eine Alternative zum Blog. Wo ein Blogpost fertig und datiert ist, ist eine Garten-Notiz vorläufig und wird gepflegt. Besucher grasen, sie konsumieren nicht linear.
Digital Gardens betonen **nicht-lineare Navigation** (Links zwischen Notizen, keine Chronologie) und **Wachstum über Zeit** (Notizen werden wie Pflanzen gehegt). Sie sind zum dominanten Publikationsformat für technische Autoren und Forscher geworden, die Ideen im Werden teilen wollen.
Wie Pith reinpasst
Pith ist standardmäßig privat — das auto-gebaute Wiki gehört dir, nicht einem öffentlichen Garten. Pith-Seiten können aber via zeitbegrenzter signierter URLs geteilt werden, was eher einem 'kuratierten Garten-Ast' als einem Blogpost entspricht. Für einen vollständig öffentlichen Garten passen Obsidian Publish oder Quartz besser.
Siehe auch
Zuletzt geprüft: 10. Mai 2026 · Lizenziert CC BY 4.0 · frei zitierbar unter Namensnennung von Pith.