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Eine KI-Halluzination ist eine Ausgabe eines generativen Modells, die flüssig und plausibel klingt, aber faktisch falsch, erfunden oder durch keine reale Quelle gedeckt ist. Sie entsteht, weil Sprachmodelle wahrscheinlichen Text vorhersagen, statt verifizierte Fakten abzurufen.

Warum es zählt

Halluzinationen sind das zentrale Zuverlässigkeitsproblem beim Einsatz von KI in der Wissensarbeit: Eine selbstbewusst falsche Quellenangabe, Statistik oder ein falsches Zitat kann schlimmer sein als gar keine Antwort, besonders für Beratende und Forschende, deren Arbeit auf Vertrauen beruht. Da halluzinierter Text oft autoritär wirkt, ist er ohne Abgleich mit echten Quellen schwer zu erkennen. Die Reduzierung von Halluzinationen ist der Hauptgrund, weshalb Grounding- und Abruftechniken existieren.

Wie Pith reinpasst

Pith ist um Quellenverankerung herum gebaut: Wiki und Briefings werden aus Material zusammengestellt, das du tatsächlich als Lesezeichen gespeichert hast, und Aussagen tragen Zitate zurück zur Originalquelle, sodass sie überprüfbar sind. Indem Pith jeder Antwort, auch über seinen MCP-Server, die Quelle anhängt, werden ungedeckte Aussagen leicht erkennbar, statt sich einzufügen. Es senkt das Halluzinationsrisiko, beseitigt es aber nicht, sodass die Überprüfung anhand der zitierten Quelle weiterhin wichtig bleibt.

Siehe auch

Zuletzt geprüft: 7. Juni 2026 · Lizenziert CC BY 4.0 · frei zitierbar unter Namensnennung von Pith.