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Ein persönliches Wiki ist eine private, hyperverlinkte Wissensbasis, die eine einzelne Person pflegt, um Ideen festzuhalten, zu verknüpfen und wiederzufinden.

Warum es zählt

Das Konzept des persönlichen Wikis geht auf Ward Cunninghams ursprüngliches Wiki von 1995 zurück. Es unterscheidet sich vom Notizbuch (linear) und vom Bookmark-Manager (flach) durch den Fokus auf bidirektionale Verknüpfungen zwischen Konzepten. Wer ein Jahr lang ein persönliches Wiki pflegt, findet Informationen aus der Vergangenheit wieder — etwas, das weder Bookmarks noch Notiz-Apps verlässlich leisten.

Moderne Werkzeuge fallen in drei Eimer: **manuell geschrieben** (Obsidian, Roam Research, Notion), **highlight-basiert** (Readwise Reader) und **quellengestützt auto-gebaut** (Pith). Der Trade-off liegt zwischen Schreibaufwand und Wiederauffindbarkeit: manuelle Wikis sind treuer, brauchen aber laufende Pflege; auto-gebaute Wikis opfern etwas Treue für null Pflegeaufwand.

Wie Pith reinpasst

Pith ist ein auto-gebautes persönliches Wiki: du speicherst gelesene Artikel als Bookmarks, und Konzepte tauchen als Wiki-Seiten auf, ohne dass du etwas schreibst. Jede Seite zitiert die Quell-Bookmarks; jede Aussage ist einen Klick von der Quelle entfernt. Siehe [Pith vs. Notion](/compare/pith-vs-notion) für den Vergleich manuell vs. auto-gebaut.

Siehe auch

Zuletzt geprüft: 10. Mai 2026 · Lizenziert CC BY 4.0 · frei zitierbar unter Namensnennung von Pith.