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Knowledge ManagementOctober 13, 2026

Von Readwise oder Raindrop zu Pith: Highlights mitnehmen, nur für KI zahlen

Wer wechselt, will nicht von vorn anfangen. Der Import nimmt Links, Ordner, Tags, Datumsangaben und vor allem die Highlights mit. Speichern ist kostenlos; bezahlt wird nur, was die KI für dich tut — und du entscheidest beim Import, für welche Artikel.

In short

Pith importiert Exporte aus Readwise Reader, Readwise (Highlights-CSV) und Raindrop.io. Links, Titel, Tags und das ursprüngliche Datum kommen mit; Raindrop-Ordner können zu Sammlungen werden; Highlights werden als echte Highlights übernommen und an der richtigen Textstelle verankert, sobald der Artikeltext da ist. Readwise-Highlights finden ihren Artikel über den Titel. Alle Links werden kostenlos gespeichert; KI-Aufbereitung kostet 2 Cent pro Artikel, und du wählst beim Import, welche Artikel sie bekommen.

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Stefan Hartmann

Builds Pith

Von Readwise oder Raindrop zu Pith: Highlights mitnehmen, nur für KI zahlen

Ein Werkzeug zu wechseln, scheitert selten an der Funktion, sondern an der Vergangenheit: Jahre an gespeicherten Links, sorgfältig sortierte Ordner und vor allem die Stellen, die man sich markiert hat. Wer dafür von vorn anfangen müsste, bleibt lieber, wo er ist.

Deshalb nimmt der Import in Pith genau das mit. Und weil Pith pro KI-Aktion abrechnet statt im Abo, kostet der Umzug selbst nichts.

Was mitkommt

Aus Raindrop.io (Einstellungen → Backups → Export → CSV):

  • alle Links mit Titel, Beschreibung, Tags und ursprünglichem Datum,
  • Ordner: kommen als Tags mit und auf Wunsch zusätzlich als Sammlungen — bei Raindrop ist das vorausgewählt,
  • Highlights mit Notizen als echte Highlights in Pith. Sie werden an der richtigen Textstelle verankert, sobald Pith den Artikeltext abgerufen hat.

Für die Highlights brauchst du den CSV-Export.

Aus Readwise Reader (Settings → Export → Export library):

  • die Bibliothek mit Links, Titeln, Tags und Datum.

Aus Readwise (readwise.io → Export → CSV):

  • die Highlights mit Notiz. Dieser Export enthält keine Links. Die Highlights finden ihren Artikel deshalb über den Titel — importiere zuerst die Reader-Bibliothek, dann die Highlights. Was sich keinem Artikel zuordnen lässt, zeigt der Import mit Grund an, statt es stillschweigend wegzulassen.

Links, die schon in Pith sind, werden übersprungen, Dubletten in der Datei erkannt. Ein zweiter Import legt nichts doppelt an. Auch Exporte aus Pocket, Instapaper und den Lesezeichen von Chrome, Firefox und Safari funktionieren.

Speichern kostenlos, KI für die Auswahl

Alle Links werden kostenlos gespeichert: Link, Titel, Tags. Die KI-Arbeit — Text abrufen, zusammenfassen, Entitäten erkennen, einen Platz im Wiki finden — kostet 2 Cent pro Artikel. Beim Import entscheidest du, wofür:

  • die neuesten N Artikel, zum Beispiel die letzten 50,
  • oder bestimmte Ordner bzw. Tags, etwa nur „Mandanten" und „Regulierung",
  • oder keinen — dann ist alles gespeichert und durchsuchbar, und du bereitest einzelne Artikel später auf.

Der Import zeigt vorher, wie viele Artikel das sind und was es kostet. Wer 2.000 alte Lesezeichen mitbringt, muss also nicht 2.000-mal zahlen, sondern nur für das, was wirklich ins Wiki soll. Alle Preise pro Aktion stehen auf der Preisseite.

Was danach anders ist

Readwise und Raindrop sind gute Werkzeuge für das, wofür sie gebaut sind. Readwise ist stark darin, Markierungen aus vielen Quellen zu sammeln und sie per Wiederholung wieder vorzulegen; Reader ist ein sehr guter Leser. Raindrop ist ein aufgeräumter Lesezeichen-Manager mit Sammlungen und inzwischen einem eigenen KI-Assistenten.

Pith setzt woanders an. Aus den Artikeln, die du auswählst, entsteht ein LLM-Wiki, in dem jede Aussage ihre Quelle nennt. Jeden Morgen schreibt Pith aus deinen Feeds einen Report mit Belegen. Und wenn du eine Stelle wiederfinden willst, zeigt dir Pith jede Erwähnung an einem Ort — siehe Wo stand das nochmal?.

Deine importierten Highlights sind dabei nicht nur Erinnerung: Sie liegen an ihrer Textstelle, sind durchsuchbar und über MCP auch für deinen eigenen KI-Assistenten abrufbar — siehe Lese-Gedächtnis für deine KI.

Die Einzelvergleiche mit Export-Anleitung und Kostenrechner: Pith vs. Readwise und Pith vs. Raindrop. Einen Überblick gibt Readwise-Alternativen.

So startest du

  1. Export aus Readwise Reader, Readwise oder Raindrop herunterladen (Schritte oben).
  2. In Pith unter Settings → Import die Datei hochladen.
  3. Wählen, welche Artikel mit KI aufbereitet werden, und bei Raindrop, ob Ordner zu Sammlungen werden.
  4. Import starten — er läuft im Hintergrund weiter, auch wenn du die Seite verlässt.

Neue Konten bekommen beim ersten Speichern ein Startguthaben, und jeden Monat gibt es 1 € Gratis-Guthaben dazu. Für die ersten Artikel mit KI reicht das.

FAQ

Gehen meine Highlights beim Wechsel verloren?

Nein. Aus der Raindrop-CSV werden Highlights samt Notizen zu echten Highlights in Pith und an der Textstelle verankert, sobald der Artikeltext abgerufen ist. Die Highlights-CSV von Readwise enthält keine Links; die Highlights finden ihren Artikel deshalb über den Titel. Importiere dafür zuerst die Reader-Bibliothek. Was keinem Artikel zugeordnet werden kann, zeigt der Import mit Grund an.

Entstehen beim zweiten Import Dubletten?

Nein. Links, die schon in Pith sind, werden übersprungen, Dubletten innerhalb der Datei erkannt, und ein erneuter Import legt weder Highlights noch Sammlungseinträge doppelt an.

Was kostet der Umzug?

Das Speichern selbst nichts: Alle Links kommen mit Titel und Tags kostenlos in Pith. Wenn ein Artikel zusätzlich Text, Zusammenfassung und einen Platz im Wiki bekommen soll, kostet das 2 Cent pro Artikel. Du wählst beim Import die neuesten N oder bestimmte Ordner; alles andere kannst du später einzeln aufbereiten.

Muss ich Readwise oder Raindrop kündigen?

Nein. Du kannst beides nebeneinander nutzen, etwa Readwise für die Wiederholung von Highlights und Pith für Report und Wiki. Der Import ist ein Export aus dem anderen Dienst, nichts wird dort verändert.

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